Hanna Miethner

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Allgemeine Adress- und Kontaktdaten

Büro: Raum 410, Burgstraße 26, 10178 Berlin

Anschrift: Humboldt–Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10099 Berlin

Telephon: (030) 2093-91734

Email: hanna.miethner@hu-berlin.de

Sprechzeit n. V.

 

Aktuelle Hinweise

Angesichts der Maßnahmen zur Eindämmung etwaiger Ansteckungsgefahren sind die Büros in der Burgstraße 26 derzeit nur sporadisch besetzt. Bei Anfragen bezüglich der zu absolvierenden Praktika, Prüfungen und Abgaben, bin ich via Mail (hanna.miethner@hu-berlin.de) erreichbar und vereinbare auf Wunsch auch gern einen Telefontermin mit Ihnen.

 

 

Curriculum Vitae

  • 1990 in Schwerte (NRW) geboren
  • 2010: Allgemeine Hochschulreife am Gymnasium an der Schweizer Allee, Dortmund
  • 2010–2011: Freiwilliges Soziales Jahr in Semarang, Indonesien
  • 2011–2013: Studium der Geschichte und Germanistik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
  • 2013–2019: Studium der Evangelischen Theologie in Heidelberg, New Haven (USA), Berlin und Bochum; studentische Hilfskraft bei Prof. Dr. Michael Bergunder (Heidelberg) und Prof. Dr. Isolde Karle (Bochum)
  • Februar 2019: Erstes Kirchliches Examen
  • 2013–2019: Stipendiatin des Evangelischen Studienwerks Villigst, Grundförderung
  • seit 2019: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Praktische Theologie der Humboldt-Universität zu Berlin und am Institut zur Erforschung moderner Religionskulturen
  • Sommersemester 2019: Lehrpreis der Theologischen Fakultät (Homiletisch-Liturgisches Proseminar)
  • seit April 2020: Assoziierte am Graduiertenkolleg "Literatur- und Wissensgeschichte Kleiner Formen"
  • Sommersemester 2020: Lehrpreis der Theologischen Fakultät (Übung Einsam oder gemeinsam. Religion zwischen Sozialität und Individualität)

 

 

 

Arbeitsschwerpunkte

  • Homiletik in Geschichte und Gegenwart
  • Literatur und Religion
 
Promotionsprojekt
"Die populäre Predigt. Homiletik im Popularitätsdiskurs um 1800" (Arbeitstitel)

In der Homiletik um 1800 stellt sich mit steigender Frequenz die Frage, wie dem ‚Volk‘ zu predigen sei. Ansätze zu ihrer Beantwortung firmieren unter dem Begriff der Popularität. Konkret steht hinter dem Konzept der Anspruch, das Wissen der Aufklärung gemeinverständlich zu vermitteln und breit zu streuen. Entsprechende Rollen werden einerseits professionalisiert (Pfarrerstand), andererseits konstruiert (Landmann). Die Predigt steht damit in Zusammenhang mit anderen (Klein-)Formen der Wissensvermittlung und -popularisierung ähnlicher Zielrichtung: In der Pädagogik, der beginnenden Volkskunde wie der Gebrauchs- und Unterhaltungsliteratur um 1800 kommt ‚das Volk‘ in den Blick und Einfachheit wird zum Formkriterium. Dass ‚Popularität‘ und ‚Volk‘ begriffsgeschichtlich nicht konstant sind, ist die Ausgangsthese dieser Arbeit; die Predigt in Zusammenschau mit anderen populären Formen der Wissensvermittlung zu bringen, eine ihrer Aufgaben.