Humboldt-Universität zu Berlin - Geschichte Israels in der altorientalischen Welt

Israel und Ägypten – Forschungsschwerpunkt Elephantine

Einen Forschungsschwerpunkt des Lehrstuhls bilden die historischen und religionsgeschichtlichen Beziehungen zwischen dem antiken Israel und dem pharaonischen Ägypten. In diesem Kontext stehen zwei Drittmittelprojekte: das von der Fritz-Thyssen-Stiftung geförderte Forschungsprojekt "New Aramaic Papyri from Elephantine" (Laufzeit: 1.1.2019-31.12.2021) und das neu bewilligte DFG-Projekt "Die Judäer und Aramäer von Elephantine" (Laufzeit: 1.1.2021-31.12.2023). Beide Projekte stehen in Zusammenhang mit der Sichtung und Katalogisierung der Papyri aus Elephantine, die derzeit in der Staatlichen Papyrussammlung Berlin durchgeführt wird (Prof. Dr. Verena Lepper).

 

Ein aktuelles Buchprojekt ist der mit Reinhard G. Kratz herausgegebene Sammelband "Elephantine in Context. Studies on the History, Religion and Literature of the Judeans in Persian Period Egypt", der aus dem DFG-Forschungsprojekt "Elephantine im Kontext" (Laufzeit 2015-2019) hervorgegangen ist und im Jahr 2021 in der Reihe "Forschungen zum Alten Testament" (FAT) beim Verlag Mohr-Siebeck erscheinen wird u. a. mit Beiträgen von Gulia Francesca Grassi, Bob Becking, Joachim F. Quack.

 

Vorträge

  • 23.02.2019: Vortrag auf dem Fachgruppentreffen der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie e.V. "Judäer auf Elephantine und in Al-Yahudu" über "Die Judäer/Aramäer von Elephantine und ihre Religion - ein ägyptologischer Blickwinkel"
  • 16.01.2018: Vortrag Universität Lausanne im Rahmen der Konferenz „The Joseph Story between Egypt and Israel“ über „Joseph in Egypt: A Critical Evaluation of the Classical Parallels and a New Interpretation“

 

Publikationen

  • Die Judäer/Aramäer von Elephantine und ihre Religion, ZAW 132 (2020) 57-83.
  • Joseph, Ahiqar, and Elephantine. The Joseph-Story as Diaspora Novella, JAEI 18 (2018) 71-84.

 

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten von James D. Moore, PhD, und Dr. Stefanie Rudolf.