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Abb.: Michael Otto

Humboldt-Universität zu Berlin - Berliner Arbeitskreis für koptisch-gnostische Schriften

Publikationen des Berliner Arbeitskreises für koptisch-gnostische Schriften

Die Nag-Hammadi-Schriften in der Literatur- und Theologiegeschichte des frühen Christentums

Hrsg. v. Jens Schröter und Konrad Schwarz unter Mitarbeit von Clarissa Paul (Studien und Texte zu Antike und Christentum 106), Mohr Siebeck: Tübingen 2017.

Produktinformation des Verlags

Der vorliegende Band versammelt die Beiträge einer Tagung, die 2015 an der Humboldt-Universität zu Berlin stattfand, dem Jahr, in dem sich der Fund der Nag-Hammadi-Codices zum 70. Mal jährte. Die Perspektive des Bandes ist darauf gerichtet, die Nag-Hammadi-Schriften im Kontext der Literatur- und Theologiegeschichte des frühen Christentums zu interpretieren. Damit wird ein bislang nur wenig beachteter Aspekt in den Vordergrund gestellt. War die Diskussion über die Nag-Hammadi-Schriften bislang häufig darauf gerichtet, deren Verhältnis zur antiken Gnosis bzw. zu den Schriften des Neuen Testaments zu untersuchen, so wird hier ein anderer Ansatz verfolgt. Die Schriften werden entsprechend ihren literarischen Gattungen (etwa: Apokalypsen, theologische und philosophische Traktate oder Evangelien) in den Blick genommen. In Beiträgen international renommierter Forscher wird untersucht, in welcher Weise die Nag-Hammadi-Schriften diese Gattungen realisieren und wie sich ihre Stellung innerhalb der Literatur und Theologie des antiken Christentums beschreiben lässt.

Ein Verzeichnis der enthaltenen Beiträge finden Sie im Flyer des Verlags (PDF).

 


Nag Hammadi Deutsch — Studienausgabe


NHC I–XIII, Codex Berolinensis 1 und 4, Codex Tchacos 3 und 4. Hrsg. v. Hans-Martin Schenke, Ursula Ulrike Kaiser und Hans-Gebhard Bethge. Unter Mitarb. v. Katharina Stifel und Catherine Gärtner. 3. Auflage 2013, De Gruyter Verlag: Berlin u.a.

Produktinformation des Verlags

In dieser handlichen Studienausgabe werden die vollständige Übersetzung der ca. 50 Schriften des Handschriftenfundes von Nag Hammadi sowie der Texte des Codex Berolinensis 8502 zugänglich gemacht. Für die nun dritte Auflage wurde der Band korrigiert und aktualisiert sowie um zwei Texte des erst 2007 veröffentlichten Codex Tchacos erweitert. Die Studienausgabe bietet die vollständige Übersetzung der Texte, während Einleitungen und Anmerkungen in gekürzter Form bzw. in Auswahl präsentiert sind. Die mehrheitlich im 2. und 3. Jahrhundert entstandenen Texte gehören zu den wichtigsten handschriftlichen Neuentdeckungen des 20. Jahrhunderts. Sie sind insbesondere für das Studium der Bibelwissenschaften und der frühen Kirchengeschichte von kaum zu überschätzender Bedeutung.

 


 

Nag Hammadi Deutsch

Band 1: NHC I,1-V,1 (Koptisch-Gnostische Schriften 2); Band 2: NHC V,2-XIII,1, BG 1 und 4 (Koptisch-Gnostische Schriften 3). Hrsg. v. Hans-Martin Schenke, Ursula Ulrike Kaiser und Hans-Gebhard Bethge. 2001/2003, De Gruyter Verlag: Berlin u.a.

Produktinformation des Verlags

Mit diesem und dem zweiten Band (de Gruyter, 2003) wird die erste wissenschaftliche deutsche Gesamtübersetzung der ca. 50 Schriften des Handschriftenfundes von Nag Hammadi sowie der Texte des Codex Berolinensis 8502 samt Einleitungen durch ausgewiesene Spezialistinnen und Spezialisten mit koptologischer Kompetenz vorgelegt. Die mehrheitlich im 2. und 3. Jahrhundert entstandenen Texte, unter denen z.B. apokryphe Evangelien (etwa das Thomasevangelium) und bedeutsame Originalzeugnisse der Gnosis zu finden sind, gehören zu den wichtigsten handschriftlichen Neuentdeckungen des 20. Jahrhunderts. Sie sind insbesondere für die Bibelwissenschaften und die Kirchengeschichte von kaum zu überschätzender Bedeutung.