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Humboldt-Universität zu Berlin - Berliner Arbeitskreis für koptisch-gnostische Schriften

Aktuelles und Veranstaltungen

Studientag des Berliner Arbeitskreises 2018

 

Der nächste Studientag findet am Samstag, dem 24. Februar 2018, statt. Nähere Informationen erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt.

 


Studientag des Berliner Arbeitskreises 2017

Der letzte Studientag fand am Samstag, dem 11. Februar 2017, statt. Das Schwerpunktthema des Studientages war:

Die Verwendung von Jesustradition im Thomasevangelium und im Mariaevangelium
Das Thomasevangelium und das Mariaevangelium enthalten Jesustradition, die auch in anderer frühchristlicher Literatur überliefert wird. Beide Schriften verwenden Worte Jesu jeweils in verschiedener Weise und nehmen sie in unterschiedlichen narrativen bzw. diskursiven Kontexten auf. Zugleich wird mit der verwendeten Jesustradition jeweils ein bestimmtes Bild von Jesus entworfen, der seine Botschaft an verschiedene Adressatinnen und Adressaten richtet. Im Anschluss an einführende Impulsreferate wurden diese Themen auf der Basis gemeinsamer Textarbeit diskutiert. Dabei wurde auch die Frage thematisiert, in welches Verhältnis die verwendete Jesustradition zu anderen, möglicherweise als bekannt vorausgesetzten frühchristlichen Texten gesetzt wird.

Am Nachmittag fanden drei Vorträge mit anschließender Diskussion statt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Ablaufplan (PDF).

 


Vortrag: „Judas - ein Verräter oder Jesu bester Freund?“ von Dr. Gesine Schenke Robinson

Im Rahmen der Reihe „Explorations in Coptology“ luden die Kollegen des DDGLC-Projekts ein zu einem Vortrag von Dr. Gesine Schenke Robinson (Claremont Graduate University) unter dem Titel „Judas - ein Verräter oder Jesu bester Freund? Was das Judasevangelium wirklich sagt“. Der Vortrag fand statt am Donnerstag, 06. Oktober 2016, 18.00 Uhr c.t. in der „Holzlaube“, FU Berlin, Fabeckstr. 23-25, 14195 Berlin.

Gesine Schenke Robinson ist dem Berliner Arbeitskreis durch langjährige Mitarbeit verbunden und hat u.a. an Nag Hammadi Deutsch mitgewirkt sowie das Berliner "Koptische Buch" (P.Berol. 20915) ediert.

 


Studientag des Berliner Arbeitskreises 2016

Der Studientag fand am Samstag, dem 27. Februar 2016, in der Theologischen Fakultät statt. Schwerpunktthema des Studientages war die Frage der Herkunft der Nag-Hammadi-Codices. Prof. Dr. Hugo Lundhaug (Oslo) stellte am Beginn des Studientages seine kürzlich erschienene Studie „The Monastic Origins of the Nag Hammadi Codices“ vor (weitere Informationen auf der Website des Verlages Mohr Siebeck). Im Anschluss daran wurden ausgewählte Texte aus den NHC und anderen Schriften, die als Beleg für die monastische Herkunft angesehen werden können, interpretiert und diskutiert. Zudem wurde über die Konsequenzen für die Interpretation der NHC debattiert. Darüber hinaus wurden in kurzen Werkstattberichten aktuelle Studien zu den Nag-Hammadi-Texten vorgestellt. Weitere Informationen können Sie dem Programm (PDF) entnehmen.

 


 

Rückblick: Symposium „Die Nag-Hammadi-Schriften in der Literatur- und Theologiegeschichte des frühen Christentums“

Vom 7. bis 10. Oktober 2015 fand an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität ein Symposium zum Thema „Die Nag-Hammadi-Schriften in der Literatur- und Theologiegeschichte des frühen Christentums“ statt. Anlass dafür war der 70. Jahrestag der Entdeckung der Nag-Hammadi-Codices im Jahr 1945. Zahlreiche namhafte Referentinnen und Referenten nahmen an diesem Symposium teil, darunter Dylan M. Burns, Nicola Denzey Lewis, Simon J. Gathercole, Judith Hartenstein, Ursula Ulrike Kaiser, Karen L. King, Jaan Lahe, Hugo Lundhaug, Antti Marjanen, Christoph Markschies, Uwe-Karsten Plisch, Paul-Hubert Poirier, Einar Thomassen, John D. Turner, Gregor Wurst. Die Ergebnisse dieses Symposiums werden 2017 in einem Tagungsband in der Reihe "Studien und Texte zu Antike und Christentum" veröffentlicht.
(Bild: Ausschnitt der letzten Seite des Apokryphons des Johannes in Nag Hammadi Codex II; Foto: Wikimedia Commons)