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Abb.: Michael Otto

Humboldt-Universität zu Berlin - Guardini Professur für Religionsphilosophie und Katholische Weltanschauung

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Silvia RichterDr. Silvia Richter ist seit dem 1. Januar 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Guardini Professur.

 

Nach dem Studium der Mittleren/Neueren Geschichte, Philosophie und Jüdischen Studien an der Ruprecht Karls-Universität in Heidelberg sowie der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, begann sie ein Promotionsstudium ebenda, welches sie 2011 mit einer Arbeit über Language, Philosophy and Judaism in the Work of Emmanuel Levinas and Franz Rosenzweig abschloss. Der Betreuer der Promotion war Prof. Ephraim Meir.

 

Während ihrer Promotion absolvierte Silvia Richter dank eines Stipendiums der Israelischen Botschaft einen einmonatigen Sprachkurs (Ulpan) an der Universität Haifa. Darüber hinaus führten sie internationale Konferenzen mehrmals nach Paris, USA und Israel.

 

Im November 2011 organisierte sie an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg ein internationales Kolloquium anlässlich der Herausgabe der unveröffentlichten Schriften Emmanuel Levinas’ im ersten und zweiten Band seiner Gesammelten Werke (erschienen 2009 und 2011 bei Bernard Grasset/IMEC), in Kooperation mit der Universität Paris IV-Sorbonne (Prof. Danielle Cohen-Levinas), der Hochschule für Jüdische Studien (Prof. Daniel Krochmalnik) und dem Bureau de coopération universitaire, Heidelberg.

 

Von April bis Dezember 2012 arbeitete Dr. Silvia Richter als wissenschaftliche Koordinatorin am Mémorial de la Shoah in Paris, wo sie insbesondere verantwortlich war für das europäische Forschungsprojekt  EHRI sowie die Organisation internationaler Konferenzen und Workshops u.a. in Zusammenarbeit mit israelischen Forschungsinstitutionen (z.B. dem Yitzhak Ben Zvi Institut).

 

Forschungsschwerpunkte

 

  • Deutsch-jüdische sowie französische Philosophie- und Geistesgeschichte (17.-20. Jh.)

  • Jüdische Emanzipations- und Sozialgeschichte im 18. Jh., insbesondere in Frankreich und Deutschland

  • Europäische Erinnerungs- und Gedenkkultur im 20. Jh.

 
Veröffentlichungen in Auswahl

 

Eigenständige Publikationen

 

  • Der Diskurs über die Judenemanzipation zwischen Haskala und Aufklärung. Gemeinsame und abweichende Ansichten von jüdischer und nichtjüdischer Seite, Saarbrücken: VDM Verlag, 2011.
     
  • Language, Philosophy and Judaism in the Work of Emmanuel Levinas and Franz Rosenzweig, Dissertation. Online zugänglich auf dem Server der Universitätbibliothek Heidelberg: HeiDok.

 

Artikel in Anthologien und Zeitschriften

  • „Language and Eschatology in the Work of Emmanuel Levinas“, in: Shofar. An Interdisciplinary Journal of Jewish Studies, Vol. 26, Nr. 4, 2008, S. 54-73.
  • „Judaïsme et Politique. Moses Mendelssohn, au crible d’Emmanuel Levinas“, in: Revue germanique internationale, Jhg. 9, CNRS, Paris 2009, S. 159-174.

  • „L’émancipation des Juifs en Prusse et en France au XVIIIe siècle – un discours européen?“, in: Expériences croisées. Juifs d’Allemagne et de France aux XIXe et XXe siècle, hg. von Heidi Knoerzer, Editions de l’éclat, Paris 2010, S. 13-43.

  • „'Light does not talk; but shines.' – The vision of the face and the experience of truth in Franz Rosenzweig’s Star of Redemption“, in: Zur Aktualität des Unzeitgemäßen. Beiträge zum Jüdischen Denken. Reiner Wiehl zum Andenken, hg. von Eveline Goodman-Thau und Hans-Georg Flickinger, Verlag Traugott Bautz, Nordhausen 2013, S. 65-85.

  • „Du Soi muet à la communauté parlante: conceptions du langage chez Franz Rosenzweig et Emmanuel Levinas“, in: Rosenzweig Jahrbuch, Nr. 7 („Dialogphilosophie“), S. 302-326, Verlag Karl Alber, Freiburg/München 2013, S. 304-328.

  • „'Schrift ist Gift'? - Die Bedeutung der Stimme und der Oralität in der 'Verdeutschung' der Schrift“, in: 50 Jahre Martin Buber Bibel. Beiträge des Internationalen Symposiums der Hochschule für jüdische Studien Heidelberg und der Martin-Buber-Gesellschaft, hg. von Daniel Krochmalnik und Hans-Joachim Werner, Reihe „Altes Testament und Moderne“, LIT Verlag, Berlin 2014, S. 197-214.

  • „Moses Hess and Paris: the influence of France and French thinkers on his work – with a view to Heine and Marx“, in: Moses Hess between Socialism and Zionism, hg. von Sharon Gordon und Christian Wiese, Verlag De Gruyter, Berlin, erscheint voraussichtlich im Sommer 2016.

 

Vollständiger Lebenslauf und Publikationsverzeichnis.