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Abb.: Michael Otto

Humboldt-Universität zu Berlin - Systematische Theologie / Dogmatik

Werner Reihlen - Vorlesung

Informationen zur jährlichen Werner Reihlen-Vorlesung

Ab 2019 wird die Werner-Reihlen-Vorlesungsreihe vom Lehrstuhl von

Herrn Prof. Torsten Meireis organisiert und durchgeführt.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das dortige Sekretariat,

Frau Bettina Schön, 2093-91830, bettina.schoen@hu-berlin.de.

 

Zum Gedenken an ihren Bruder Werner Reihlen errichteten Eberhard, Dieter und Helmut Reihlen eine Stiftung zur Förderung des Gesprächs der evangelischen Theologie mit anderen Wissenschaften mit Betonung des ethischen Gesichtspunktes.

Nach amerikanischem Vorbild soll diese lecture für ein sonst nicht mögliches, zusätzliches wissenschaftliches Angebot sorgen. Die Werner-Reihlen-Vorlesung wird in Form einer jährlichen offenen Symposiumsveranstaltung zu wechselnden, meist aktuellen, kontroversen und fächerübergreifenden Themen durch die Theologische Fakultät an der Humboldt-Universität realisiert.

Die Werner-Reihlen-Vorlesung findet in der Regel im November am Vorabend des Buß- und Bettags und am Buß- und Bettag statt. In diesem Zeitraum ruht der Vorlesungsbetrieb an der Theologischen Fakultät im Sinne eines dies academicus.

Die Vorträge und Diskussionsergebnisse der Werner-Reihlen-Vorlesungen werden stets als Beiheft der "Berliner Theologischen Zeitschrift" veröffentlicht, die in der EVA Leipzig verlegt wird. Für eine Bestellung wenden Sie sich bitte entweder an den Verlag (zur Homepage) oder  - für die Jahrgänge 1998-2010 - an die Redaktion (zur Homepage).

Zur Geschichte der Werner-Reihlen-Vorlesung siehe den Beitrag zur Festschrift für Christof Gestrich zum 60. Geburtstag von Helmut Reihlen und Joachim Zehner: Werner-Reihlen-Vorlesungen. Ideen zu Beginn - Erfahrungen - Erwartungen, in: Zutrauen zur Theologie. Akademische Theologie und die Erneuerung der Kirche, herausgegeben von Anne-Kathrin Finke und Joachim Zehner, Berlin 2000, 102-120.

        

XXVI. Werner-Reihlen-Symposium am 10. und 11.12.2018

"Sozialethik im Disput

Schleiermacher und Barth"

Am 21. November 1768 – vor 250 Jahren – wur-de Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher gebo-ren; am 10. Dezember 1968 – vor 50 Jahren – starb Karl Barth. Beide Theologen haben sich nicht nur in die Ideengeschichte der protestanti-schen Theologie eingeschrieben, sondern sie haben die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche, die ihnen und ihren Zeitgenossen zugespielt wurden, gedeutet und haben damit nicht nur in der Theologie, sondern auch für ihre Gesellschaften eine theologisch reflektierte und begründete Orientierungsfunktion wahrgenom-men. Darum bietet es sich an, die Ethik und ins-besondere die Sozialethik beider zum Gegen-stand eines Reihlen-Symposiums zu machen.
Karl Barth stand für einen theologischen Neu-aufbruch nach dem Ersten Weltkrieg, den er als Gegenentwurf zu Friedrich Schleiermacher ver-stand, als das Ende des ''Kulturprotestantismus', der von Barth bei Schleiermacher diagnostizier-ten Einbindung der christlichen Kirche in den Prozess der Kulturentwicklung. Damit wider-sprach er Friedrich Schleiermachers Versuch, eine Interpretation des christlichen Glaubens vorzulegen, nach der das Christentum und die Gegenwartskultur nicht in einen Gegensatz aus-einandertreten müssen.
Die Frage nach diesen bahnbrechenden Pro-grammen und ihre Bedeutung - insbesondere für die Sozialethik der Gegenwart - ist Gegenstand der Vorträge und Diskussionen auf dem diesjäh-rigen Reihlen-Symposium – und damit auch die Frage, ob die Differenz wirklich so tiefgreifend ist, wie Barth das gesehen hat.
                                                                     Prof. Dr. N. Slenczka (Theol. Fakultät)

Referenten und Vortragstitel:


PROFESSOR DR. MARTIN OHST(Wuppertal)
Schleiermachers 'Christliche Sitte' – theologische Ethik als Theorie christlichen Le-bens

PROFESSOR D. DR. WOLF KROETKE (Berlin)
Gottes Gebot der Freiheit. Zu Karl Barths Grundlegung der christlichen Ethik

PROFESSOR DR. DIETRICH KORSCH (Marburg)
Einheit im Widerspruch. Karl Barth und Friedrich Schleiermacher in systematischer Perspektive

PROFESSOR DR. ARNULF VON SCHELIHA (Münster)
"So ist es wahr und wirklich, daß zwey Gewalten von unten aufsteigen zur Obrigkeit, und zwey zurück zum Volke". Grundzüge der Politischen Ethik Friedrich Schleiermachers und Erwägungen zu ihrer gegenwärtigen Bedeutung

PROFESSOR DR. TORSTEN MEIREIS (Berlin)
Gebet als demokratische Staatsverbesserung? Politische Ethik und Christentum bei Karl Barth'

PROFESSOR DR. NOTGER SLENCZKA (Berlin)
'Verbreitendes Handeln' in Schleiermachers Sittenlehre – von Ehe und Familie bis zum Staat

OKR.IN PD DR. JANTINE NIEROP (Heidelberg, EKD-Studienzentrum für Genderfragen in Kirche und Theologie)
Karl Barth über die christliche Ehe. Eine Ethik zwischen Geboten und 'Fakten'

PROFESSOR DR. EILERT HERMS (Tübingen)
"Formelbuch der Geschichtskunde": Ethik als anthropologische Orientierung in den Transformationen der Geschichte.
Schleiermachers Anregung aus heutiger Sicht

 

Veranstaltungsort: Theologischen Fakultät, Burgstraße 26, Schleiermacher-Hörsaal 008

 

 

 

            XXV. Werner-Reihlen-Vorlesung am 21. und 22.11.2017

"Freiheit, die ich meine - 1517 - 1817 -1917"

Drei Daten, die für sehr unterschiedliche Statio-nen der Freiheitsgeschichte stehen: Die Refor-mation 1517 mit der Zusage einer "Freiheit ei-nes Christenmenschen"; das Wartburgfest 1817 und das damit verbundene Projekt der Einheit und Freiheit eines Volkes; die Oktoberrevoluti-on 1917 mit dem Anspruch, den entscheidenden Schritt auf dem Wege der Überwindung der Herrschaft des Menschen über den Menschen zu gehen.
Diese Freiheitskonzeptionen sind untereinander verflochten; viele Aspekte dieser Freiheitskon-zepte haben erschreckende Folgen gehabt. Aber sie alle sind jedenfalls Ausdruck der Sehnsüchte und Hoffnungen, die der Begriff der Freiheit weckt. Sie geben zu erkennen, dass diese Sehn-süchte und Hoffnungen missbraucht und ent-täuscht werden können; und sie sind ein Indiz dafür, dass es unverzichtbar ist, sich angesichts von Freiheitsversprechungen auch heute zu fra-gen, ob das wirklich jeweils die "Freiheit, die ich meine", ist.
 

Referenten und Vortragstitel:

PROF. DR. DOROTHEA WENDEBOURG (Berlin)

Martin Luther – Herold oder Totengräber der Freiheit?

          PROF. DR. MANFRED HILDERMEIER (Göttingen)

1917: Die 'Befreiung vom zaristischen Joch' – und was daraus wurde

 

          PROF. DR. DIETRICH KORSCH (Marburg)

                                      Freiheit aus Glauben unter den Bedingungen der Moderne

          PROF. DR. ANDREAS ARNDT (Berlin)

Ein "Verein freier Menschen" - Individualität und Freiheit bei Marx

          PROF. DR. NOTGER SLENCZKA (Berlin)

1817: Luther im neuen Gewand? – zur religiösen Begründung der nationalen Freiheitsidee

        

XXIV. Werner-Reihlen-Vorlesung am 17. und 18. November 2015

zum Thema Leitbild im Wandel – Leitbild in der Auflösung? Ehe und Familie in der modernen Gesellschaft“ (in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Berlin)

 
Referenten und Vortragstitel:
 
DR. PETRA BAHR (Berlin)
Familie hat jeder. Gesellschaftspolitische Herausforderungen jenseits von Verfalls- oder Fortschrittsgeschichten
 
PROF. DR. THOMAS ANZ (Marburg)
Liebe, Ehe und Familie in der modernen Literatur
 
PROF. DR. ISOLDA KARLE (Bochum)
Ehe. Alte und neue Werte
 
PROF. DR. KAI-OLAF MAIWALD (Frankfurt/Main)
Familie jenseits des Wandels: Struktureigenschaften familialer Beziehungen
 
PROF. DR. ELKE MACK (Erfurt)
Nicht die Form entscheidet! Kriterien für eine christliche Beziehungsethik
 
PD DR. EVA HARASTA (Berlin)
Die Ehe – Leitbild in Auflösung? Rückblick und Ausblick
 
 
XXIII. Werner-Reihlen-Vorlesung am 18. und 19. November 2014
zum Thema „Faszination und Schrecken des Krieges“
 
Ort: Theologische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, Burgstr. 26, 10178 Berlin
Hörsaal 008
 
Am 18. November 1914 endete die 'Erste Flandernschlacht', die verbunden ist mit den Ortsnamen 'Ypern' und vor allem 'Langemarck', wo die Kriegsbegeisterung insbesondere der jungen Intellektuellen mit den Schrecken und dem sinnlosen Tod des mechanisierten Krieges konfrontiert wurde. Zugleich war der Bewegungskrieg zu Ende. Die Lähmung des jahrelangen Stellungskrieges im Westen begann. Am gleichen Tag orientierte der Kriegsminister und Chef des Generalstabs, Erich von Falkenhayn, den Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg in einem Memorandum darüber, daß der Krieg für Deutschland verloren sei und ein politischer Verhandlungsfrieden angestrebt werden müsse – ohne Erfolg.
Der 'Mythos von Langemarck' widmete den – auch militärisch – sinnlosen Tod vieler tausender junger Soldaten um in ein heroisches Opfer für das Vaterland; die Verbindung von ursprünglicher Begeisterung über das Ende eines unheroischen Zeitalters, von intellektueller und geschichtsphilosophischer Deutung und tagespolitischer Propaganda begleitet den gesamten Krieg und führt zu einer Ambivalenz von Faszination und Schrecken, der diese Tagung nachgehen will. Es sollen die den Krieg begleitenden weltanschaulichen und religiösen Deutungen des Krieges und die Verarbeitung des Schreckens des Krieges in Kunst und Literatur erschlossen und diskutiert werden.
 

Referenten und Vortragstitel:

 

PROF. DR. GANGOLF HÜBINGER (Frankfurt/Oder)

Die Intellektuellen und der 'Kulturkrieg'
 
PROF. DR. UWE M. SCHNEEDE (Hamburg)
"Meine Kunst kriegt hier zu fressen" Wie deutsche Künstler den Krieg verarbeiteten
 
PD DR. MARTIN NEUBAUER (Wien)
Die Verarbeitung des Krieges in der Literatur
 
PROF. DR. ARNULF VON SCHELIHA (Münster) 
"Unser Krieg ist unsere Frage an Gott." - Theologische Deutungen des Ersten Weltkrieges
 

PROF. DR. UTE FREVERT (Berlin)

Gefühle im Krieg
 
PROF. DR. JÖRN LEONHARD (Freiburg i. Br.)
Die Büchse der Pandora des 20. Jahrhunderts: Der Erste Weltkrieg als Umbruch von Erwartungen und Erfahrungen
 

 

XVI. Bonhoeffer-Vorlesung zugleich XXII. Werner-Reihlen-Vorlesung am 1. und 2. November 2013
zum Thema 'Deutung des Wortes – Deutung der Welt' im Gespräch zwischen Islam und Christentum

Die Veranstaltung verband Perspektiven, die in jeder religiösen Hermeneutik und die im Gespräch zwischen dem Islam und dem Christentum wichtig sind: den Umgang mit den 'Heiligen Schriften'; die jeweilige Deutung der Situation des weltanschaulichen Pluralismus, und das von diesem Umgang mit den Heiligen Schriften ausgehende Verständnis der Wirklichkeit, hier insbesondere das Verhältnis zur Gegenwartskultur des 'Westens'. Eingeladen wurden islamische und christliche Theolo-gen, Philosophen und Islamwissenschaftler möglichst unterschiedlicher Prägung, so daß sich ein kontrover-ses und hoffentlich für die Vortragenden und die Teil-nehmer der Veranstaltung hochinteressantes Forum ergeben wird.

 

Die Referenten und Vortragstitel:


PROF. DR. CHRISTOPH SCHWÖBEL (Tübingen)
Das gefangene Gewissen und die Freiheit zum Wi-derspruch. Evangelische Perspektiven auf Wahr-heitsgewissheit und Vielfalt des Glaubens

JERUSHA TANNER LAMPTEY (New York)
Pluralism and Commitment: A Muslima Perspec-tive
2. Deutung der Welt:
Christliche und Islamische Wahrnehmungen des westlichen Liberalismus und umgekehrt

PROF. DR. FRIEDEMANN VOIGT (Marburg)
Der lange Weg in den Westen: Das Christentum und die Rezeption der Menschenrechte

PROF. DR. ROSWITHA BADRY (Freiburg)
'Universale' oder 'Scharia'-Normen? Bemerkungen zur zeitgenössischen Menschenrechtsdebatte
unter Muslimen

PROF. DR. REZA HAJATPOUR (Erlangen)
Vom Gottesentwurf zum Selbstentwurf:
Die Gedanken eines islamischen Philosophen zu Ästhetik und Vollkommenheit

PROF. DR. UGO PERONE (Turin / Berlin)
Anerkennung, Schutz und theologische
Inanspruchnahme des Wirklichen

PROF. DR. RÜDIGER LOHLKER (Wien)
„Die Festung des Glaubens“ - Jihad gestern und heute
3. Deutung des Wortes

PROF. DR. ROCHUS LEONHARDT (Leipzig)
Schriftbindung und religiöse Subjektivität im
Protestantismus

PROF. DR. ÖMER ÖZSOY (Frankfurt)
Der Koran als Wort Gottes

DR. NICOLAI SINAI (Oxford)
Gottes Wort und menschliche Deutung.
Überlegungen zum Verhältnis von islamischer Schriftauslegung und historischer Kritik

 
XXI. Werner-Reihlen-Vorlesung am 20. und 21. November 2012

zum Thema "Umgang mit Schuld in der Öffentlichkeit"

Ort: Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin

Karl-Theodor zu Guttenberg, Christian Wulff, Margot Käßmann, Eva Herman, Günther Oettinger, Philipp Jenninger... – die Liste kann fortgesetzt werden: Immer wieder geraten öffentliche Personen unter Rechtfertigungsdruck vor der Öffentlichkeit, und immer wieder kommt es zu öffentlichen Bußritualen. Die diesjährige Werner-Reihlen-Vorlesung fragt mit Blick auf solche Debatten nach dem öffentlichen Umgang mit Schuld. Aus mediensoziologischer, medienethischer, philosophischer und theologischer Perspektive wird zu untersuchen sein, inwiefern und in welchem Sinne man es hier mit – möglicherweise immer scheiternden – Schuldbewältigungsritualen zu tun hat, die es zu deuten gilt.


Die diesjährigen Referentinnen und Referenten sind:

Prof. Dr. Kristian Fechtner (Praktische Theologie, Mainz)


Prof. Dr. Angela Keppler (Soziologie, Mannheim)


Prof. Dr. Klaus-Michael Kodalle (Philosophie, Jena)

 

Prof. Dr. Marlis Prinzing (Medienwissenschaft, Köln)

 

Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff (Moraltheologie, Freiburg)

 

XX. Werner-Reihlen-Vorlesung am 15. und 16. November 2011

zum Thema "Unverfügbare Voraussetzungen des säkularen Staates"

Ernst-Wolfgang Böckenförde hat 1964 das berühmte Diktum geprägt, der säkulare Staat lebe von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren könne. Dieses Diktum wurde häufig so verstanden, dass der Staat damit auch auf Institutionen angewiesen sei, die ein verbindendes Ethos und eine Kultur des Gemeinsinns pflegen – etwa die Religionsgemeinschaften.

Die XX. Werner-Reihlen-Vorlesung nahm dieses Diktum zum Ausgangspunkt der Frage nach den Grundlagen des säkularen Staates und legt sie einem Historiker als Frage nach den Entstehungsbedingungen des säkularen Staates, einem Juristen und Staatsrechtler als Frage nach den vorrechtlichen Grundlagen des Staates, einem Islamwissenschaftler, einer systematischen Theologin und einem Vertreter eines religionskritischen Humanismus als Frage nach der jeweiligen Verhältnisbestimmung von Religion und Staat vor.

Die Referenten und Vortragstitel:

  • Prof. em. Dr. Wolfgang Reinhard (Freiburg): „Entstehung und Legitimation des Staates“
  • Prof. Dr. Christoph Möllers, LL.M. (Berlin): „Die irrige Suche nach Unverfügbarem – zu normativen Voraussetzungen und Zielen demokratischer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Tilman Nagel (Göttingen): „Die Furcht vor dem Ungewissen. Muslimische Haltungen zum säkularen Staat“
  • Prof. Dr. Elisabeth Gräb-Schmidt (Tübingen): „Die emanzipativen Konsequenzen der Säkularisierung und der Ruf nach Werten. Zur kategorialen Bedeutung der Freiheit für Humanität und Toleranz im Zeitalter ihrer Gefährdungen“
  • Prof. Dr. Frieder Otto Wolf (Berlin): „Das Problem der Verselbständigung des modernen Staates als politisches Gemein-wesen: warum der Leviathan sterblich bleiben muss“

 

XIX. Werner-Reihlen-Vorlesung am 16. und 17. November 2010

Das Thema dieses Jahrganges lautete "Was sind legitime nationale Interessen?"

Die Referenten und ihre Vortragstitel:

  • Hans-Ulrich Klose, MdB (Koordinator der deutsch-amerikanischen Beziehungen im Auswärtigen Amt): „Werte in der Außenpolitik“
  • Dr. Gunter Pleuger (Präsident der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder, ehem. Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Ständiger Vertreter der Bundesrepublik bei der UNO): „Völkerrechtliche Legitimität der Durchsetzung nationaler Interessen“
  • Prof. Dr. Volker Gerhardt (Philosophie, HU Berlin): „Nationale Interessen und internationale Integration. Überlegungen zur deutschen Außenpolitik seit dem 20. Jahrhundert.“
  • Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Graf (Theologie, LMU München) „Ein Staat ohne Interessen? Sozialethische Erwägungen zu einem gern verdrängten Thema“
  • Prof. Dr. Franz Mayer (Jura, Universität Bielefeld / Paris) „Außenpolitische Interessen aus rechtlicher Sicht - blinde Flecken des Verfassungsrechts?“
  • Prof. Dr. Andreas Rödder (Neueste Geschichte, Uni Mainz) „Das Problem der Sicherheit“

 

XVIII. Werner-Reihlen-Vorlesung am 17. und 18. November 2009

Das Thema dieses Jahrganges lautete "Die 'unsichtbare Hand' (Adam Smith) und die Gier".

Als Referenten nahmen teil:

  • Dr. Reinhard Göhner (Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Berlin)
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Koslowski (Vrije Universiteit Amsterdam, Department of Philosophy)
  • Dr. Ulrich Thielemann (Institut für Wirtschaftsethik, Universität St. Gallen)
  • Prof. Dr. Ingo Pies (Lehrstuhl für Wirtschaftsethik, Martin-Luther-Universität Halle)
  • Prof. Dr. Friedrich Lohmann (Lehrstuhl für Systematische Theologie/Ethik, Humboldt-Universität zu Berlin)

 

XVII. Werner-Reihlen-Vorlesung am 18. und 19. November 2008

Das Thema dieses Jahrganges lautete "Toleranz als religiöse Forderung?"

Als Referenten nahmen teil:

  • Prof. Dr. Francesca Yardenit Albertini (Institut für Religionswissenschafte an der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Institut für Politikwissenschaften, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main)
  • Prof. Dr. Eilert Herms (Evangelisch-theologische Fakultät der Universität Tübingen)
  • Prof. Dr. Ömer Özsoy (Stiftungsprofessur für Islamische Religion, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main)

 

XVI. Werner-Reihlen-Vorlesung am 20. und 21. November 2007

Das Thema dieses Jahrganges lautete "Die Vernunft der Religion".

Als Referenten nahmen teil:

  • Bischof Dr. Wolfgang Huber (Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland)
  • Karl Kardinal Lehmann (Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz)
  • Prof. Dr. Ulrich Barth (Halle)
  • Prof. Dr. Thomas Rentsch (Dresden)
  • Prof. Dr. Johannes Fischer (Zürich)