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Abb.: Michael Otto

Humboldt-Universität zu Berlin - Literatur-, Religions- und Zeitgeschichte des Urchristentums

PD Dr. theol. Christina Eschner


Wissenschaftliche Mitarbeiterin (z.Zt. in Elternzeit)

curriculum vitae


Geboren 1978 in Berlin-Pankow

1997 Abitur am Menzel-Gymnasium in Berlin-Tiergarten

1997–2003 Studium der evang. Theologie und klassischen Philologie an der Humboldt-Universität zu Berlin

2000–2004 studentische Hilfskraft am neutestamentlichen Lehrstuhl von Prof. Dr. C. Breytenbach mit dem Schwerpunkt Forschung und Lehre

2004–2007 grundständige Promotion im Neuen Testament aufgrund der Dissertation „Gestorben und Hingegeben ‚für‘ die Sünder“ („summa cum laude“)

Seit November 2007 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Literatur-, Religions- und Zeitgeschichte des Urchristentums (Prof. Dr. C. Breytenbach)

2008–2010 berufsbegleitendes Vikariat in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

2010 Zweites Theologisches Examen

2011 Ordination

November 2011–April 2012 visiting scholar at the „Oxford Centre for Hebrew and Jewish Studies", gefördert durch ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft

2013–2014 Elternzeit

2015–2016 Elternzeit

15.11.2017: Abschluss des Habilitationsverfahrens mit dem wissenschaftlichen Vortrag und dem wissenschaftlichen Fachgespräch

Seit Sept. 2018 Elternzeit

Forschungsgebiet


· Paulinische Soteriologie unter besonderer Berücksichtigung der Sterbe- und Hingabeformulierungen

· Gesetzesdiskurse im antiken Judentum und Urchristentum

· Fragen von Reinheit und Unreinheit

· Geschichte und Literatur in hellenistisch-römischer Zeit

· Ethische und anthropologische Konzepte in der griechischen Philosophie, im antiken Judentum und im Urchristentum

 

Veröffentlichungen


— Monographien

Gestorben und hingegeben „für“ die Sünder. Die griechische Konzeption des Unheil abwendenden Sterbens und deren paulinische Aufnahme für die Deutung des Todes Jesu Christi, Band 1: Auslegungen der paulinischen Formulierungen. Band 2: Darstellung und Auswertung des griechischen Quellenbefundes, WMANT 122, Neukirchen-Vluyn 2010. (Dissertation) ►►►

Essen im antiken Judentum und Urchristentum. Diskurse zur sozialen Bedeutung von Tischgemeinschaft, Speiseverboten und Reinheitsvorschriften, AJEC 108, Leiden 2019. (Habilitationsschrift) ►►►.

— Aufsätze

Die Hingabe des einzigen Sohnes „für“ uns alle. Zur Wiederaufnahme des Sterben-„für“-Motivs aus Röm 5,6-8 in Röm 8,32, in: U. Schnelle (Hg.), The Letter to the Romans, BEThL 226, Leuven 2009, 659–678.

Jesus’ Table Fellowship with Tax Collectors and Sinners as Therapy. The Symposium Tradition as the Background of Mark 2,15–17, in: Geert Van Oyen (Hg.), Reading the Gospel of Mark in the Twenty-First Century. Method and Meaning, BEThL 303, Leuven, voraussichtlich 2019 (im Druck).

Jesus Christus als neue Alkestis und neuer Kodros. Das Sterben „für“ andere Menschen bei Paulus und im paganen Kontext, erscheint in: Coping with Versnel. FS H. Versnel, Leiden, voraussichtlich 2018 (im Druck).

Artikel „Noble Death“, in: Encyclopedia of the Bible and Its Reception (erscheint voraussichtlich 2019).

— Veröffentlichungen in Arbeit

„Eine Seele voller Narben“. Moralische Stigmata von Platon bis ins frühe Christentum.

 

Wissenschaftliche Vorträge


Vortrag im Rahmen des Colloquium Biblicum Lovaniense LXVI, 26.-28. Juli 2017 (offered short paper).

Juden und Heiden an einen Tisch. Die Abschaffung der jüdischen Speisegebote als Zentrum der Corneliuserzählung? (Vortrag auf der 10. Schwerter Qumrantagung „Reinheit im antiken Judentum und frühen Christentum“, 10.–12. Februar 2019).