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Humboldt-Universität zu Berlin - Geschichte Israels in der altorientalischen Welt

Geschichte Israels in der altorientalischen Welt

Stele des Merenptah (1208 v. Chr.)

 

 

 

Aktuell:
Gastvortrag Prof. Dr. Holger Gzella ("Einsatz, Kontrolle und Motivationsrethorik: Ideologische Aspekte der achämenidischen Kanzleikultur im Spiegel aramäischer Dokumente", 30. Juni 2017) ►►►
SBL (Society of Biblical Literature) Interantional Meeting in Berlin, 7. - 11. August 2017 ►►►
Gastvortrag Prof. Marvin A. Sweeney (“The Sanctity of Blood and the Flood Narratives in Genesis 4-9”, 19. Mai 2017) ►►►

Zweite Berlin-Oxford-Summerschool ("4.-8.9.2017 an der Universität Oxford") ►►►

Gastvortrag Prof. Dr. J. Rüpke ("Wissen von Religion als soziale Ressource: Italische Entwicklungen des 3.-1. Jhs. v.Chr.", 19. Januar 2017) ►►►
Ältere Mitteilungen ►►►

Die Verbindung von religions­historischen und literatur­geschichtlichen Fragestellungen zum Alten Testament hat an der Berliner theologischen Fakultät eine lange Tradition. Bereits Wilhelm Leberecht de Wette, der im Jahr 1810 von Friedrich Schleiermacher an die neu gegründete Berliner Universität geholt wurde, arbeitete zu beiden Feldern. Er legte mit seinem „Lehrbuch der Hebräisch-jüdischen Archäologie“ (1814) und mit seiner „Einleitung in das Alte Testament“ (1817) den Grundstein für ein Forschungsprofil, das alle Nachfolger auf seinem Lehrstuhl prägen sollte.

Ernst W. Hengstenberg (Professor für Altes Testament von 1826 bis 1869) war der erste überhaupt, der sich mit den kulturellen Kontakten zwischen Israel und Ägypten befasste. Er gab mit seinem Werk “Die Bücher Mose’s und Aegypten” (1841) den Anstoß zu einer Forschungstradition, die über Georg Ebers, W. Max Müller und Albrecht Alt bis zu Wolfgang Helck und zahlreichen jüngeren Arbeiten reicht. Hugo Gressmann (Lehrstuhlinhaber von 1907 bis 1927) veröffentlichte 1924 einen bahnbrechenden Aufsatz, in dem er die kurz zuvor publizierte Lehre des Amenemope mit Prov. 22,14-24,22 verglich und von da aus zu neuen Einsichten für die Weisheit Israels gelangte.

Die aktuellen Forschungsprojekte des Lehrstuhls knüpfen an diese Tradition an. Sie widmen sich den kulturellen Beziehungen zwischen Israel und Ägypten, der altorientalischen Religionsgeschichte, der Analyse der Sprüche Salomos (Proverbien) im Kontext der altorientalischen Literatur sowie rezeptionsgeschichtlichen Fragen.

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