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Humboldt-Universität zu Berlin - Exegese und Theologie des Neuen Testaments sowie die neutestamentlichen Apokryphen

Willkommen auf der Homepage des Lehrstuhls von Prof. Dr. Jens Schröter

 

Die Schwerpunkte des Lehrstuhls sind Exegese und Theologie des Neuen Testaments sowie die neutestamentlichen Apokryphen.

Damit wird zum einen ein Schwerpunkt der Forschung und Lehre von Prof. Dr. Christian Wolff aufgenommen. Christian Wolff war bis bis 1990 Dozent am Sprachenkonvikt in Ost-Berlin, nach dessen Umbenennung in "Kirchliche Hochschule Berlin-Brandenburg" für ein Semester (nämlich das Wintersemester 1990/91) Professor dieser Einrichtung. Ab dem Sommersemester 1991 war Christian Wolff sodann bis 2004 Professor für Neues Testament an der neu gegründeten Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu seinen Schwerpunkten gehörte neben der Kommentierung der Korintherbriefe des Paulus und der Beschäfitgung mit dem 1. Petrusbrief auch die Theologie des Neuen Testaments.

Zum anderen nimmt die Ausrichtung des Lehrstuhls die mit den Namen von Hans-Martin Schenke und Hans-Gebhard Bethge verbundene Tradition der Erforschung der neutestamentlichen Apokryphen, insonderheit der Schriften aus dem Fund von Nag Hammadi, auf. Hans-Martin Schenke war von 1964 bis zu seinem Tod im September 2002 an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität (die 1971 in „Sektion Theologie“ umbenannt worden war und so bis zur Rückkehr zum Fakultätsstatus im Jahr 1990 hieß) als Professor für Neues Testament tätig. Sein Nachfolger war Hans-Gebhard Bethge, der diese Professur bis 2008 innehatte. Beide hatten sich mit weiteren Berliner Forschern, z.B. Karl-Wolfgang Tröger und Wolf-Peter Funk, im „Berliner Arbeitskreis für koptisch-gnostische Schriften“ zusammengefunden und sich mit der Interpretation der Nag-Hammadi-Schriften und ihrer Übersetzung ins Deutsche befasst.

Für das Profil des Lehrstuhls ergibt sich daraus die Konzentration auf die Entstehung des neutestamentlichen Kanons, die damit verbundene Unterscheidung von kanonisch und apokryph gewordenen Schriften des frühen Christentums sowie die Frage nach gemeinsamen religiösen, literarischen und inhaltlichen Merkmalen frühchristlicher Schriften als Basis einer Theologie des Neuen Testaments.
 

Für weitere Informationen zum Lehrstuhl klicken Sie bitte auf den Codex Sinaiticus!

Sprechzeit in der Vorlesungszeit des WS 17/18:

Montag 14 - 15 Uhr

Für die Sprechstunden ist eine Anmeldung im Sekretariat erforderlich.
Die Anmeldung muss bis zum Vortag um 12 Uhr erfolgt sein!

 

 

Neuerscheinungen:

Jesus Handbuch. Herausgegeben von Jens Schröter und Christine Jacobi, unter Mitarbeit von Lena Nogossek, Tübingen: Mohr Siebeck, 2017.

 

Die Nag-Hammadi-Schriften in der Literatur- und Theologiegeschichte des frühen Christentums. Herausgegeben von Jens Schröter und Konrad Schwarz, unter Mitarbeit von Clarissa Paul (STAC), Tübingen: Mohr Siebeck, 2017.

 

Neuauflage:

Jens Schröter, Jesus von Nazaret. Jude aus Galiläa - Retter der Welt, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt, 6., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage 2017.